Newsletter September 2015: Heidelbeeren


Liebe Kundinnen und Kunden!


Antioxidativ, krebsvorbeugend, entzündungshemmend, blutdrucksenkend, den Alterungsprozess verlangsamend – all diese Wunderwirkungen werden Heidelbeeren nachgesagt.
Zugegeben, mehr der Waldheidelbeere Vaccinium myrtillus als der Kulturheidelbeere V. corymborum, aber fest steht, dass Heidelbeeren sehr, sehr gesund, lecker, zierend - schöne Blüte und tolle Herbstfärbung! - und pflegeleicht sind, und Sie daher unbedingt diese Alleskönner aus der Familie der Heidekrautgewächse in Ihrem Garten haben sollten.


Die beste Pflanzzeit ist jetzt, von August bis Oktober. Da Heidelbeeren ursprünglich in feuchten Moorwiesen und im lichten Unterholz von sumpfigen Wäldern zuhause sind, brauchen sie auch im Garten einen humusreichen, kalkfreien und gleichmäßig feuchten Boden, um gut zu gedeihen. Deshalb müssen Sie ein sogenanntes Moorbeet anlegen. Rechnen Sie pro Pflanze mit etwa einem Quadratmeter Platzbedarf. Da Heidelbeeren flach wurzeln, reichen 50 cm Tiefe für Ihr Moorbeet, das Sie einfach mit Rhododendronerde auffüllen und mit ein paar Hornspänen anreichern.


Wie die meisten Heidekrautgewächse reagieren auch Heidelbeeren empfindlich auf zu tiefes Einpflanzen, denn das flache Wurzelwerk stirbt bei Sauerstoffmangel schnell ab. Deshalb beim Pflanzen die Oberkante des Topfballens ruhig 2-3 cm herausragen lassen und dann mit Rindenmulch oder Rindenkompost anhäufeln. Diese Mulchschicht sorgt für weniger Verdunstung und damit gleichbleibende Feuchtigkeit (aber keine Staunässe!) im Boden.
Gerade ab der Blütezeit müssen Heidelbeeren stets gleichmäßig feucht gehalten werden, sonst bleiben die Früchte klein oder fallen vorzeitig ab. Wenn Sie zum Gießen kalkarmes Regenwasser verwenden, ist das für Ihre Heidelbeeren perfekt.
Einmal angelegt macht das Moorbeet wenig Arbeit. Jedes Jahr ein paar Zentimeter frische Rhododendronerde oder Torf auffüllen und ein wenig Rhododendrondünger einarbeiten – fertig. Auch im Kübel (Achtung, auch hier keine Staunässe!) lassen sich Heidelbeeren auf Balkon und Terrasse sehr gut halten. Schneiden müssen Sie die Pflanzen in den ersten Jahren gar nicht, und später reicht es, immer mal einen der ältesten Triebe ganz herauszunehmen, um den Strauch etwas auszulichten. Da Heidelbeeren so gut wie nie von Krankheiten oder Schädlingen befallen werden, müssen Sie sie nicht spritzen.
Kulturheidelbeeren möchten einen sonnigen bis halbschattigen Standort und blühen im Mai weiß bis rosa, mit sehr hübschen krugförmigen Blüten in dichten Büscheln. Die Früchte sind blauschwarz, haben helles Fruchtfleisch und werden bis zu 1 cm groß.
Im Herbst begeistern die Sträucher, die je nach Sorte zwischen 70 cm und 1,70 m Endhöhe erreichen, dann noch mit einer tollen orangeroten Färbung.
Obwohl Heidelbeeren prinzipiell selbstfruchtbar sind, sollten Sie mindestens zwei verschiedene Sorten pflanzen, um Ihren Ertrag deutlich zu erhöhen.

Texte: © Baumschule Popp
Bilder: Baumschule Popp/Markley/fotolia

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Wie immer freuen wir uns, wenn Sie uns im Puschendorf besuchen.

Ihr Team der Baumschule Popp

   

Baumschule Michael Popp
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