Liebe
Kundinnen und Kunden!
mit
unserem Newsletter 02/2012 möchten wir Ihre
Vorfreude auf das neue Gartenjahr wecken.
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| Richtige
Gartenschere
Der beste Zeitpunkt für den Schnitt
Ihrer Sträucher ist der Spätwinter, wenn extreme
Frostperioden zunehmend unwahrscheinlich werden.
Achten Sie beim Kauf Ihrer Gartenschere auf die richtige
Scherengröße. Am besten machen Sie beim Kauf
einen kurzen Schneidtest. Die Schere sollte gut
in Ihrer Hand liegen und sich für einen mühelosen Rückschnitt
von Ästen bis Daumendicke eignen. Für trockene, schwer
zu schneidende Triebe eignen sich Amboss-Gartenscheren.
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Astschere
für dicke Äste
Eine Astschere eignet sich zum Schnitt von dicken,
harten Grundästen. Dank ihrer Teleskoparme
lassen sich auch starke Äste aus dicht verzweigten Sträuchern
leicht entfernen. Mit den langen Stielen lassen sich auch höher
entspringende Äste gut erreichen. Für eine Schere sollten
Äste bis 5 cm Stärke kein Problem darstellen. Je
länger der Griff, desto besser ist die Hebelwirkung
und umso niedriger ist der notwendige Kraftaufwand
beim Schnitt.
Neugepflanzte
Sträucher schneiden
Ziersträucher wie Forsythien, Spiersträucher, Weigelien,
Deutzien, Gartenjasmin, die Sie im Herbst gepflanzt haben,
sollten im zeitigen Frühjahr kräftig bis auf Kniehöhe
zurückgeschnitten werden. Bei schwach wachsenden Arten
können sogar zwei Drittel der Triebe entfernt werden. Bei diesem
nachträglichen Pflanzschnitt spielt es keine Rolle, ob wurzelnackte
Pflanzen oder Containerware gepflanzt wurde. Der Rückschnitt
kostet Sie zwar einen Blütenflor, sorgt aber langfristig
für einen kräftigen, vieltriebigen Aufbau der
Sträucher.
Neugepflanzte
Stauden kontrollieren
Sobald frostfreies Wetter dominiert, sollten Sie
bei allen frisch im Herbst gepflanzten Stauden nachprüfen,
ob der Frost sie nicht angehoben und damit ihre Wurzeln
freigelegt hat. Dies kann nach wochenlangen Dauerfröste
durchaus der Fall sein. In der Regel genügt es dann,
lockere Stauden wieder fest anzudrücken und eventuell
Erde nachzufüllen. Stark ausgehebelte Pflanzen
sollten Sie neu einpflanzen. Ist der Boden trocken, sollten die
Gewächse ausreichend angewässert werden.
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Startschuss
für zweijährige Pflanzen
Stiefmütterchen, Stockmalve, Vergissmeinnicht und Königskerze
werden als zweijährige Pflanzen bezeichnet, weil sie im ersten
Jahr nur Blätter und noch keine Blüten entwickeln.
Diese zeigen sich erst im darauffolgenden Jahr. Im Herbst des zweiten
Jahres sterben die Pflanzen dann ab. Wenn es die Witterung erlaubt,
können bereits im Februar Jungpflanzen aus den Anzuchtbeeten
ausgepflanzt werden. Kälteempfindlichere Arten wie
Bart-Nelke und Goldlack sollten Sie aber erst Ende März auspflanzen.
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Blumenzwiebeln
pflanzen
Vergessene Blumenzwiebeln können Sie im zeitigen Frühjahr
noch einpflanzen. Wichtig ist, dass die Zwiebeln pfleglich
gelagert wurden und keine Schäden aufweisen. Achten Sie darauf,
dass vorzeitige Austriebe beim Pflanzen nicht beschädigt
werden. Oft sind die Zwiebeln schon aktiv und der Zwiebelboden angeschwollen.
Drücken
Sie die Zwiebeln deshalb nicht einfach in die Erde, sondern heben
Sie eine Grube aus, in die Sie die Zwiebeln vorsichtig
hineinlegen. Anwässern nicht vergessen.
Gehölzschnitt
leicht schräg ansetzen
Wichtig beim Gehölzschnitt ist die richtige Schnittführung.
Lassen Sie keine Triebstummel, sogenannte Kleiderhaken, stehen.
An ihnen sammeln sich Pilzkolonien, die sich rasch auf das gesunde
Gewebe ausbreiten können. Schneiden Sie –
wann immer möglich - die Triebe mit einer
scharfen Schere sauber oberhalb einer nach außen weisenden
Knospe ab. Verstreichen Sie Schnittstellen mit mehr als
drei Zentimetern Durchmesser mit einem Wundverschlussmittel.
Obstbaumschnitt
Der richtige Schnitt der Obstgehölze erhöht den
Ertrag. In zu dichten, ungeschnittenen Obstbäumen
breiten sich Krankheiten und Schädlinge schneller aus. In locker
geformten, gepflegten Baumkronen dagegen trocknet das Laub
rasch ab, die Früchte werden optimal besonnt
und durch die begrenzte Fruchtanzahl steigt die Fruchtqualität.
Farbwirkungen
beachten
Mit neuen Pflanzideen wird Ihr Garten noch schöner. Achten
Sie bei Ihren Planungen auf die Farbwirkungen.
So lassen sich die Grundfarben Rot, Blau und Gelb gut miteinander
kombinieren. Zudem sollten Sie immer auch die Farbgestaltung
des Umfeldes beachten, denn die Attraktivität der Garten- und
Terrassenpflanzen lebt von Kontrasten. Eine rote
Clematis vor einer Ziegelstein-Mauer verliert ebenso wie eine weiße
Strauchrose vor einer hellen Wand deutlich an Ausstrahlung.
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Einjährige
Sommerblumen aussäen
Einjährige Pflanzen schließen den Kreislauf vom Keimen
bis zum Blühen und Fruchten innerhalb einer Vegetationsperiode.
Viele Sommerblumen werden in Schalen und Torftöpfen
im Haus geschützt ausgesät, um eine frühe
Blüte zu erzielen. Säen Sie die Saat direkt aus der
Tüte aus. Achten Sie auf einen ausreichenden Abstand der
Saatkörner, damit diese nicht zu dicht liegen und sich gegenseitig
bedrängen. Sobald die Sämlinge ausreichend groß
sind, müssen die jungen Pflänzchen in größere
Töpfe umgetopft werden.
Stauden
zurückschneiden
Sobald es die Witterung erlaubt, sollten Sie Ihre Stauden
zurückschneiden und ausputzen. Bei vielen Arten
können Sie die Triebe ohne Schere einfach ausbrechen. Andere
sind zäher und werden möglichst erdnah abgeschnitten.
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Text:
© GBV MaxiGrün GmbH |
Einen wunderbaren Start ins neue Gartenjahr wünscht Ihnen
Ihr
Team der Baumschule Popp
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