Newsletter August: Hortensien

Liebe Kundinnen und Kunden!


Wenn im Sommer im Garten nicht viele andere Sträucher blühen, dann haben Hortensien ihren großen Auftritt. Sie sind pflegeleicht, blühen sehr lange und ihre Blütenstände sind auch im verwelkten Zustand noch attraktiv, und das den ganzen kommenden Herbst und Winter hindurch.
Jetzt im August bieten wir Ihnen zum 50jährigen Betriebsjubiläum Rispenhortensien zum besonders günstigen Preis von € 5,95 für verschiedene Sorten im 2-Liter-Container – solange der Vorrat reicht.

Rispenhortensien sind übrigens sehr einfach, was den Schnitt angeht – Freizeitgärtner sind sich da immer wieder unsicher, dabei ist es eigentlich ganz einfach, denn man muss nur zwischen zwei Gruppen unterscheiden: den Hortensien, die am einjährigen Holz blühen, und denen, die am mehrjährigen Holz blühen.

Alle Rispenhortensien (Hydrangea paniculata) und Schneeballhortensien (H. arborescens, meist die Sorte 'Annabelle') blühen am einjährigen Holz. Deshalb brauchen Sie da nicht lange überlegen, sondern schneiden einfach im Spätherbst oder im zeitigen Frühjahr alle Triebe auf kurze Stummel mit je einem Augenpaar zurück. Im kommenden Sommer treiben diese kräftig aus und es entstehen lange neue Triebe mit großen, endständigen Blüten. Die Anzahl der Triebe verdoppelt sich dabei von Jahr zu Jahr, da aus jedem alten Trieb zwei neue entstehen. Wenn die Krone nach Jahren zu dicht wird, dann sollten Sie einzelne schwächere oder ungünstig platzierte Triebe an der Basis ganz entfernen.

Noch ein Tipp:
Schneiden Sie Ihre Rispen- oder Schneeballhortensien schon Ende Februar zurück, denn sonst setzt auch die Blüte im Sommer erst relativ spät ein. An geschützen Standorten ist dieser starke Rückschnitt auch bereits im Spätherbst möglich, denn die Rispen- und Schneeballhortensien sind frosthärter als alle anderen Hortensien. Aber solange die verwelkten Blütenstände noch schön aussehen, wäre es eigentlich schade, diese schon so früh abzuschneiden.
Alle anderen Hortensien, also alle Sorten der Bauern-Hortensie (Hydrangea macrophylla) und der Teller-Hortensie (H. serrata), sowie die Riesenblatt-Hortensie (H. aspera 'Macrophylla'), die Samt-Hortensie (H. sargentiana), die Eichblatt-Hortensie (H. quercifolia) und die Kletter-Hortensie (H. petiolaris), fallen in die andere Schnittgruppe.
Diese legen den Austrieb für die kommende Saison einschließlich der endständigen Blütenknospen schon im Vorjahr an und dürfen deshalb nur schwach zurückgeschnitten werden.
Sie sollten im Frühjahr, wenn der neue Austrieb schon zu sehen ist, nur die alten, verwelkten Blüten dicht über dem ersten intakten Knospenpaar entfernen.
Außerdem werden tote Triebe entfernt und die Pflanze bei Bedarf insgesamt ausgelichtet, indem Sie einzelne, schlecht platzierte Triebe an der Basis ganz entfernen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob ein Trieb Ihrer Hortensie abgestorben ist, dann kratzen Sie einfach mit dem Daumennagel ein wenig von der Rinde ab. Wenn darunter noch leuchtendes Grün zu sehen ist, dann ist der Trieb noch intakt.
Einen Sonderfall, der in keine von beiden Schnittgruppen fällt, gibt es allerdings doch, und das ist die Hortensie 'Endless Summer'. Obwohl sie aussieht wie eine normale Bauernhortensie, und dieser botanisch auch sehr nahe steht, blüht sie sowohl am mehrjährigen als auch am einjährigen Holz. Stark zurückgeschnittene Triebe tragen also, im Gegensatz zu den normalen Bauernhortensien, bereits im gleichen Jahr wieder Blüten. 'Endless Summer' könnten Sie im Frühjahr also komplett zurückschneiden, aber das würde die Blüte im Sommer verzögern. Behandeln Sie sie deshalb am besten wie eine normale Bauernhortensie. Im Sommer allerdings lohnt es sich, ähnlich wie bei Rosen, Verblühtes immer wieder mit der Schere zu entfernen, da die Pflanze dann neue Triebe und damit neue Blüten bildet.

Texte: © Baumschule Popp
Bilder: Baumschule Popp/Markley/fotolia

Was die Pflege Ihrer Hortensien angeht, so ist diese einfach, wenn Sie einige Besonderheiten beachten. Hydrangea ist auch unter dem Namen Wasserstrauch bekannt, denn sie braucht viel kostbares Nass. Hortensien sind am besten für den Halbschatten (also keine Mittagssonne) oder sogar für den Schatten geeignet, wo sie allerdings nicht ganz so üppig blühen. Gießen Sie Ihre Hortensien bei trockenem, warmem Wetter gründlich, aber vermeiden Sie Staunässe. Rispenhortensien brauchen übrigens nicht ganz so viel Wasser wie Bauernhortensien und vertragen deshalb auch einen sonnigeren Standort.

Alle Hortensien bevorzugen einen nahrhaften, frischen, tiefgründigen und humosen Boden. Bereiten Sie ihnen ein großes Pflanzloch, in dem sie sich auch in die Tiefe ausbreiten können. Und düngen Sie im Frühjahr und Ende Juni/Anfang Juli mit Rhododendrondünger, dann sollten Sie mit üppiger Blüte für Ihre Mühe belohnt werden.
Übrigens: Jetzt ist die Auswahl an Hortensien am größten!

Ihr Team der Baumschule Popp

   

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