Newsletter Juni 2017

Himbeeren

Der Sommer ist endlich da, und mit ihm die ersten leckeren und gesunden Früchte aus dem eigenen Garten. Besonders delikat sind Himbeeren (Rubus idaeus), von denen die frühen Sorten, die Sommerhimbeeren, im Juni und Juli reifen und die späteren Herbsthimbeeren ein Erntefenster von August bis Oktober haben – Himbeeren satt also, wenn Sie die richtigen Sorten auswählen und die Pflanzen richtig kultivieren.

Alle Himbeeren bevorzugen einen sonnigen Standort an dem vorher keine Himbeeren oder Brombeeren gepflanzt waren und einen humusreichen, tiefgründigen und gut durchlässigen Boden – Staunässe ist unbedingt zu vermeiden!
Himbeere Malahat
Qualitätshimbeeren vom Obstspezialisten Häberli
Bei schwerem, lehmigem Boden muss der Boden tiefgründig gelockert und mit gut verrottetem Kompost und lockerer Gartenerde angereichert werden. Oder Sie pflanzen Ihre Himbeeren auf einem 30-40 cm hohen Damm aus Kompost und Erde. Ein Abstand von 40-50 cm zwischen den einzelnen Pflanzen ist ideal, eine gleichmäßige Wasserversorgung wichtig. Aber wie gesagt, keine Staunässe!

Platzsparend können Sie Himbeeren gut an einem Zaun pflanzen, aber an einem frei stehenden Drahtspalier werden die Beeren besser besonnt und durchlüftet, auch die Blätter trocknen nach Regen schneller wieder ab, was Krankheiten vorbeugt. Düngen sollten Sie Ihre Himbeeren mit einem Beerendünger, und zwar einmal im Frühjahr und dann noch einmal Mitte/Ende Juni.
Sommerhimbeeren Sommerhimbeeren haben eine kurze, aber reiche Ernteperiode. Sie eignen sich also für die Verarbeitung wie Kuchen backen, Einfrieren oder Marmelade kochen. Sie haben einen zweijährigen Entwicklungszyklus, d.h. Früchte tragen nur die im Vorjahr gebildeten Ruten. Die bereits im Vorjahr angelegten Blütenknospen öffnen sich im Mai, und die Beeren reifen je nach Sorte im Juni und Juli.
Anschließend vertrocknen die abgetragenen Ruten und werden braun. Diese werden nach der Ernte direkt bodentief abgeschnitten. Die neuen, frischgrünen Ruten, die dann im darauf folgenden Jahr Früchte tragen, sollten nicht zu dicht stehen. Deshalb werden sie für die bessere Durchlüftung ausgelichtet auf acht bis zehn mitteldicke, gesunde Triebe pro Meter. Diese Triebe vorsichtig am Gerüst aufbinden und eventuell einkürzen.

Herbsthimbeeren tragen bereits am einjährigen Holz und fruchten ab August. Bis in den Spätherbst hinein sorgen sie im Naschgarten für dauernden, wenn auch nicht ganz so zahlreichen Nachschub für Ihr Müsli am Morgen oder den Obstsalat – oder sie verschwinden direkt in einem Kindermund. Herbsthimbeeren sind besser für Gartenanfänger geeignet, denn sie sind pflegeleicht: Schneiden Sie einfach im Winter (bei frisch gepflanzten Herbsthimbeeren erst im Frühjahr) alle Triebe bodentief ab, sodass keine Stummel stehen bleiben.
Herbsthimbeeren Das Beet ist dann sauber und übersichtlich und die Pflanzen bleiben durch den Komplettrückschnitt gesünder. Anfang bis Mitte Mai sollten sie die frischgrünen neuen Triebe auslichten, sodass höchstens 20 bis 30 Ruten pro Meter stehen bleiben – das fördert die Durchlüftung und liefert mehr und größere Beeren. Herbsthimbeeren kommen tendenziell auch besser mit etwas schwereren Böden zurecht, sollten aber auch nicht staunass stehen. Aufbinden müssen Sie sie nicht – den Herbsthimbeeren reicht als Stütze ein Maschengitter, durch das die Pflanzen wachsen können.
Es gibt übrigens auch zweimaltragende Himbeeren, wie die etwa 1,50m hoch werdende, aufrecht wachsende Sorte ’Sugana’, die im Sommer an den zweijährigen und im Herbst an den diesjährigen Ruten leckere Früchte trägt. Weil sie eher schmal bleibt, kann sie auch gut auf Balkon oder Terrasse im Kübel gehalten werden. Für ganz kleine Balkons mit wenig Platz gibt es die kleine Topfhimbeere ’Ruby Beauty’. Sie wird höchstens einen Meter hoch und trägt ab Mitte Juni aromatisch-süße Früchte.

Wir beraten Sie gerne und freuen uns wie immer auf ihren Besuch. Übrigens: Am 24. und 25. Juni sind wieder Rosentage bei uns in Puschendorf! >>> Da ist die Baumschule wie jedes Jahr besonders schön herausgeputzt, und unsere Rosen spielen die Hauptrolle.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team der Baumschule Popp


Baumschule Michael Popp
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