Newsletter Mai 2016

Schneebälle


Die ersten Frühlingsblüher wie Forsythien oder Zierkirschen haben ihr Feuerwerk schon abgebrannt, und klassische Sommerblüher lassen noch auf sich warten. Das ist der große Auftritt für viele Schneebälle, die im Mai und Juni mit ihrem reichen Blütenflor auf sich aufmerksam machen!
Die Gattung der Scheebälle (Viburnum) schätzt einen halbschattigen Standort mit  lockerem, humosen und stets gut mit Wasser versorgtem Boden, denn Trockenheit schätzen diese ursprünglich aus Auenlandschaften Asiens und Nordamerikas stammenden Sträucher nicht.




Schneeball

Bei guter Wasserversorgung oder als Teil einer größeren Gehölzgruppe können sie allerdings auch vollsonnig stehen. Schneebälle sind sehr vielfältig in Wuchsform und -höhe und auch was die Blütezeit betrifft. Die Winter-Schneebälle V. x bodnantense 'Dawn' und V. farreri blühen bereits im Januar/Februar und ab dann gibt es fast ohne Unterbrechung bis in den Juni hinein eine Schneeballart in voller Blütenpracht.
Schneeball
Eine Sorte, die jetzt im Mai und Juni besonders prächtig blüht, ist der Gewöhnliche Schneeball (V. opulus), eine bei uns heimische Art, die über die Zeit zu einem breit ausladenden, locker aufgebauten Strauch von etwa 4m heranwächst. Seine ahornförmigen Blätter färben sich im Herbst weinrot, die Blüten sind tellerförmige Schirme, deren weiße Einzelblüten sich zu leuchtend roten, ungiftigen Beeren entwickeln. Diese sind ein Leckerbissen für die Vögel in ihrem Garten. V. opulus gibt es auch als 
gefüllt blühende Form (V. opulus 'Roseum'), deren weiße Blüten wie die namensgebenden Schneebälle kugelrund sind, allerdings nicht fruchten. Der Japanische Etagenschneeball (V. plicatum 'Mariesii') wächst eher langsam auf eine Höhe von etwa 2m heran. Durch den attraktiven Etagenwuchs kann die Breite bis zu 3m betragen. Auch hier ist die Herbstfärbung ein prachtvolles Rot und die Blütenstände sind große, flache Schirmrispen mit weißen Randblüten. Während der Etagenschneeball also viel breiter als hoch wird, verhält es sich beim Japanischen Pyramidenschneeball (V. plicatum 'Kilimandjaro') genau andersherum: wie ein schneebedeckter Berg wächst er schmal auf eine Höhe von 2-2,5m, blüht überreich mit reinweißen Tellerblüten, färbt sich im Herbst bordeaux-rot, kombiniert mit warmen Orange- und Gelbtönen, und trägt rote Beerenfrüchte. Eine sehr gute Wahl also als Solitär für den kleineren Garten.
Ebenfalls gut geeignet für Gartenbesitzer mit nicht so viel Platz ist der Zwerg-Etagenschneeball (V. plicatum 'Summer Snowflake'). Er wächst eher langsam und wird etwa 1,5m hoch und breit, ist also auch für einen größeres Pflanzgefäß auf dem Balkon oder der Terrasse geeignet. Die Blüten sind weiß und tellerförmig flach, die Herbstfärbung leuchtet ebenfalls in warmem Rot. Als besonderes Highlight blüht der Zwerg-Etagenschneeball nach dem ersten, üppigen Flor im Mai/Juni im August noch einmal sehr schön nach!

Einen Schneeball wollen wir Ihnen noch besonders ans Herz legen, und zwar den Immergrünen Kissenschneeball (V. davidii).
 Schneeball - Beeren
Wie der Name schon sagt, wirft dieser sein Laub im Gegensatz zu den anderen Schneebällen im Herbst nicht ab, sondern ist immergrün. Er gibt also auch im Winter Farbe und Struktur und fühlt sich an halbschattigen, nicht so windigen und bodenfrischen Standorten wohl. Die großen, länglichen Blätter sind ledrig und dunkelgrün mit sehr attraktiver Nervatur. Da der Kissenschneeball langsam wächst und von sich aus kompakt-halbkugelig wächst, ist kein Schnitt nötig. Die Endhöhe liegt bei einem guten Meter, in der Breite kann es auch deutlich mehr sein. Seine Blüten sind weißlich-rosa und doldenförmig, und aus ihnen bilden sich metallisch-blaue Beeren, die sehr attraktiv sind und oft bis ins Frühjahr anhaften.

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Ihr Team der Baumschule Popp


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