Rosen und Stauden
mit Nostalgieflair
Üppig
gefüllte...
Üppig gefüllte Rosen in zarten Pastelltönen wecken Erinnerungen
an die romantischen Gärten längst vergangener Tage. Die Schönheit
nostalgisch anmutender Rosen wird noch verstärkt, wenn man sie mit
passenden Begleitern wie zum Beispiel Lavendel kombiniert.
Nostalgie
in vielen Formen
Rosen sind der Inbegriff von Romantik und Schönheit. Die "Königin
der Blumen" bezaubert mit ihrem großen Farbenreichtum, ihrer
langen Blütezeit und der Vielfalt an Wuchsformen. Besonders romantisch
wirken die Historischen Rosen mit ihren dicht gefüllten Blütenbällen
in sanften Pastelltönen - jede einzelne Blüte ein kleines Kunstwerk
voller Nostalgie und Charme. Häufig einen intensiven Duft verströmend,
wecken diese üppigen Blütenschönheiten Erinnerungen an
die Gärten längst vergangener Zeiten. In der großen Gruppe
der Nostalgie-Rosen finden sich Sorten unterschiedlichster Höhe,
die eine Fülle an Verwendungsmöglichkeiten bieten. Das Spektrum
reicht von der nur 50-60 cm hohen Beetrose, die nostalgisches Flair sogar
auf Balkon und Terrasse bringt, über 1-2 m hohe Strauchrosen bis
hin zur 3 m hohen Kletterrose.
Moderne
Rosen mit besonderem Charme
Als Historische Rosen werden jene Sorten bezeichnet, die bereits im 18.
und 19. Jahrhundert entstanden sind. Doch es gibt auch Rosen, die jünger
sind, den Historischen Rosen aber in Schönheit und Duft in nichts
nachstehen: In den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erlebten alte
Rosensorten eine Renaissance. Im Zuge dieses neu erwachten Interesses
entstanden Sorten, die den Charme historischer Rosen mit der Blühfreudigkeit
und der Robustheit moderner Rosen in sich vereinen.
Kontrastreicher
Partner
Die nostalgische Anmutung vieler Rosen wird durch passende Begleiter wie
den Rittersporn (Delphinium) noch verstärkt. Seine langen, aufrechten
Blütenstände machen ihn zu einem prachtvollen Blickfang und
sind auch ein herrlicher Vasenschmuck. Diese in den unterschiedlichsten
Blautönen blühenden Stauden bringen eine Farbe ins Spiel, die
bei den Rosen nicht vorhanden ist und für reizvolle Kontraste sorgt.
Der Rittersporn lässt sich durch einen Rückschnitt nach der
Blüte zu einem zweiten Flor im Herbst anregen. Dazu schneidet man
ihn stark bis auf etwa 10 cm über dem Boden zurück und düngt
ihn noch einmal.
Stauden
als Begleiter
Ein anderer blau blühender Begleiter für die Rose ist die Hängepolster-Glockenblume
(Campanula poscharskyana), eine bodendeckende Staude mit sternförmigen
Blüten. Weitere Partner, die die Schönheit der Rosen noch steigern,
sind neben Stauden mit blauen oder weißen Blüten auch Pflanzen
mit silbriger Belaubung wie die Edelraute (Artemisia), Katzenminze (Nepeta)
oder Lavendel. Reizvoll ist auch eine Kombination mit Gräsern wie
z.B. dem Garten-Sandrohr (Calamagrostis).
Leuchtende
Farben und intensiver Duft
Zu den klassischen Prachtstauden des sommerlichen Staudenbeetes gehört
außer dem Rittersporn auch der Sommerphlox (Phlox paniculata). Das
umfangreiche Phlox-Sortiment bietet eine Fülle leuchtender und dennoch
zart anmutender Blütenfarben. Die zahlreichen Einzelblüten sind
zu eindrucksvollen großen Blütendolden zusammengefasst. Sie
verströmen einen angenehmen, in den Abendstunden besonders intensiven
Duft. Der schnittverträgliche, anspruchslose Buchsbaum ist ebenfalls
ein geeigneter Rosenbegleiter, der in Bauerngärten früher häufig
zu finden war. Er ist ideal für dichte, niedrige Hecken oder auch
zur Gestaltung von Figuren oder geometrischen Formen, wie sie in alten
Schlossgärten zu bewundern sind. Mit seinen kleinen immergrünen
Blättern bildet er einen ausgleichenden Ruhepol zu dem reichen Farbenspiel
der Rosen und Stauden.
Tipps
rund um Rosen
Sonne
fördert Blütenpracht
Häufig wird angenommen, dass Historische Rosen besonders widerstandsfähig
und anspruchslos sind. Sie sind jedoch nicht zwangsläufig robuster
als moderne Sorten. Auch bei ihnen gilt: Die richtige Standortwahl ist
die beste Voraussetzung für gesunde Rosen. Rosen lieben Licht und
Luft. Dies beugt nicht nur Krankheiten und Schädlingsbefall vor,
an sonnigen Standorten blühen sie auch viel besser. Wichtig ist außerdem
ein tiefgründiger Boden ohne Staunässe.
Tropfwasser
vermeiden
Rosen sollten nicht im Traufenbereich hoher Bäume gepflanzt werden,
denn durch das herabtropfende Wasser bleiben die Blätter zu lange
nass. Dies begünstigt die Entwicklung von Schaderregern wie z.B.
Mehltau.
Nebeneinander
pflanzen
Mit Rosen und Stauden lassen sich wunderbare Gartenbilder komponieren.
Wichtig ist, dass man sie nicht gemischt, sondern in Gruppen nebeneinander
pflanzt, denn sie haben einen unterschiedlichen Bedarf an Nährstoffen.
Wachsen sie mit etwas Abstand, ist eine individuelle Düngung leichter
und Konkurrenz um Licht und Nährstoffe wird vermieden.
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